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Neues zum DSL-Ausbau in der Gemeinde Landolfshausen, Stand: April 2011

 

Am 31.03.2011 fand ein erneutes Informationsgespräch zur Breitbandversorgung durch die Deutsche Telekom im Landkreis Göttingen für die betroffenen Gemeinden statt.

Der aktuelle Verfahrensstand bei der Versorgung der „Weißen Flecken“ im Landkreis Göttingen, sowie eventuelle Probleme und Veränderungen wurden mitgeteilt.

Zur Historie:
Die Deutsche Telekom hatte 2010 in einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten, mit Mitteln des Konjunkturpakets II die unterversorgten Flecken in Südniedersachsen mit DSL zu versorgen. Nach der Definition des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums gelten die Haushalte als unterversorgt, die nicht mindestens über eine Datenleitung von 2 Mbit/s verfügen.

Die Versorgung kann über Kabel (Glasfaser oder Kupfer) oder über Funk erfolgen.
Der Telekom wurde eine Mindestanzahl der neu bzw. besser zu versorgenden Anschlüsse vorgegeben. Wo diese innerhalb des zu versorgenden Gebietes (Landkreis Göttingen) liegen mussten, wurde nicht genau definiert.

Im Vorfeld fand eine Haushaltsbefragung per Fragebogen statt, um den genauen Bedarf vor Ort zu ermitteln.

Bei der letzten Informationsveranstaltung wurde mitgeteilt, dass die Orte Falkenhagen, Potzwenden und Mackenrode über Kabel versorgt werden sollten.
Landolfshausen sollte teilweise DSL via Funk erhalten. Eine umfangreiche Funkversorgung bzw. eine Kabellösung für Landolfshausen wurde nicht vorgesehen, da hier nur ein ergänzender Bedarf von zusätzlichen 7 ! Anschlüssen ermittelt wurde. In Anbetracht der sehr starken Umfragebeteiligung und der Tatsache, dass nahezu kein Haushalt in Landolfshausen über mehr als 2 Mbit/s verfügt, ist dieser Zusatzbedarf von 7 nicht erklärbar.
Nachträgliche Fragen, Beschwerden und Interventionen kamen zwar zu dem Ergebnis, dass die Daten von Gemeinde zu Samtgemeinde, von Samtgemeinde zu Landkreis und von Landkreis zum Wirtschaftsministerium korrekt weiter gegeben wurden, wo danach aber der Fehler bzw. Datenverlust eingetreten ist, konnte bisher nicht geklärt werden.
Selbst wenn die Ursache noch gefunden wird, die Ausschreibung ist abgelaufen und das Vergabeverfahren ist beendet. Der Ort Landolfshausen kann nicht mehr berücksichtigt werden.

Im Rahmen des Informationsgesprächs am 31.03.2011 wurde mitgeteilt, dass auf Grund eines noch härteren Kalkulationsdrucks bei der Telekom Kleinversorgungsgebiete nun entgegen erster Zusagen doch gar nicht mehr
berücksichtigt werden. Dafür werden andere Orte besser ausgebaut, um so auf die geforderte Zahl der verbesserten Anschlüsse zu kommen.

Für die Gemeinde Landolfshausen bedeutet das:
Der Ort Landolfshausen erhält statt 7 Anschlüsse über Funk gar keine neuen Anschlüsse. Die Versorgungslage bleibt unverändert bestehen.

Potzwenden wird nicht an das Kabelnetz angeschlossen. Baumaßnahmen finden hier nicht statt.

Für Falkenhagen bleibt es bei den getätigten Zusagen. Falkenhagen wird – als Mitglied des Vorwahlbezirks „05508“ von Rittmarshausen über Wöllmarshausen und Sattenhausen mit einem Glasfaserkabel versorgt. Die Bautätigkeiten dazu haben bereits begonnen. Es wird mit der Verfügbarkeit der neuen Anschlüsse im Juli 2011 gerechnet.

Mackenrode wird wie geplant von Ebergötzen über Waake ebenfalls mit einem Glasfaserkabel versorgt. Die Bauarbeiten dazu sind fast abgeschlossen.
Auch hier ist mit einer Verfügbarkeit ab Juli 2011 zu rechnen.

In den neu versorgten Orten wird von der Telekom – entsprechend der Ausschreibung – eine Datenlieferung von mindestens 2 Mbit/s pro Haushalt garantiert. Je näher der Hausanschluss aber am Hauptverteiler im Ort sitzt, desto
größer kann die tatsächlich empfangene Datenmenge sein. Im Idealfall bis zu 16 Mbit/s.

Da die unverändert schlechte Versorgung der Orte Landolfshausen und Potzwenden von der Gemeinde Landolfshausen nicht so hingenommen werden kann, steht die Verwaltung schon seit einiger Wochen im engen Kontakt mit verschiedenen Netzanbietern, insbesondere der Deutschen Telekom.
Mit der Telekom ist in Kürze ein Ortstermin geplant um zu erörtern welche Alternativen es nun für die Gemeinde gibt und mit welchen Kosten dabei zu rechnen wäre.

 

Eintrag im Gewerbeverzeichnis

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